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Traumatherapie in Schwachhausen-BremenZur Praxis

Eine kurze Pause für meine Praxis

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

um neue Kraft zu tanken und danach wieder mit voller Energie für Sie da zu sein, verabschiede ich mich vom 25.07.2026  bis einschließlich 17.08.2026 in eine kurze Sommerpause. In dieser Zeit bleibt die Praxis geschlossen, und ich werde keine Nachrichten oder Anrufe beantworten können.

Ab dem 18.08.2026  bin ich wieder ganz gewohnt für Sie da und freue mich auf unsere nächsten Termine.

Da mir Ihr Wohlbefinden auch während meiner Abwesenheit sehr am Herzen liegt, habe ich Ihnen hier wichtige und verlässliche Anlaufstellen für Bremen zusammengestellt, an die Sie sich in dringenden Situationen oder Krisen jederzeit vertrauensvoll wenden können:

Psychiatrische Notaufnahmen in Bremen (rund um die Uhr erreichbar):

  • Klinikum Bremen-Ost: Züricher Straße 40, Telefon: 0421 408-0 (Zentrale Anlaufstelle für psychiatrische Notfälle)
  • Psychiatrisches Behandlungszentrum Bremen-Nord: Aumunder Heerweg 83/85, Telefon: 0421 6606-0
  • AMEOS Klinikum Bremen (Oberneuland): Rockwinkeler Landstraße 110, Telefon: 0421 4289-0

Krisendienste & Telefonische Unterstützung:

  • Sozialpsychiatrischer Dienst / Kriseninterventionsdienst Bremen: Telefon: 0421 800 582 33(Erreichbar an Wochenenden und Feiertagen von 8:30 bis 17:00 Uhr)
  • Nächtliches Krisentelefon (Nachtwerk): Telefon: 0421 95 700 310 (Mo.–Fr. von 21:00 bis 08:30 Uhr, am Wochenende/Feiertagen ab 17:00 Uhr)
  • TelefonSeelsorge: Telefon: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenfrei und 24 Stunden erreichbar)

Sollte eine akute, lebensbedrohliche Krise vorliegen, wählen Sie bitte ohne Zögern den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.Ich danke Ihnen von Herzen für Ihr Verständnis und wünsche Ihnen für die kommenden Wochen eine gute und stabile Zeit.

Herzliche Grüße,

Sabrina Leipold

Selbsthilfe Stress

Weshalb Sie bei Stress lärmempfindlicher sind

Unter Stress schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin aus. Dies führt dazu, dass das Gehirn unwichtige Reize nicht mehr effektiv ausblendet, sodass Geräusche ungefiltert und lauter wahrgenommen werden. Die erhöhte Lärmempfindlichkeit bei Stress ist ein häufiges Phänomen, da Stress und Geräusche eng miteinander verknüpft sind. Lärm wirkt als Stressor, der den Körper in Alarmbereitschaft versetzt, während umgekehrt ein hohes Stresslevel die Wahrnehmung von Geräuschen intensiviert.

Lärm ab ca. 90 Dezibel, aber auch als störend empfundene leisere Geräusche, aktivieren die Kampf-oder-Flucht-Reaktion des Körpers. Wenn Sie bereits gestresst sind, ist Ihr also Körper bereits in dieser Alarmbereitschaft, was dazu führt, dass Sie auf Lärm reizbarer und empfindlicher reagieren. Diese Reaktion merken Sie selbst auch, was dann schon wieder ein nächster Stressor sein kann. Chronischer Stress kann zu einer sogenannten Hyperakusis führen, bei der normale Alltagsgeräusche als schmerzhaft oder unangenehm laut empfunden werden. Dies ist oft eine Folge der Überreizung des Hörsystems.

Lärmempfindlichkeit ist ein häufiges Symptom von Überlastung und Stressfolgeerkrankungen. Was aber nicht zwangsläufig bedeutet das jeder Mensch, der Lärmempfindlich reagiert automatisch an einer Stressfolgeerkrankung leidet.

Zum Glück gibt es für schnelle Abhilfe zum Beispiel Ohrstöpsel. Die Marke „PureFilters“ wirb z.B. mit perfekten Schutz, ohne dass Ihr Gehör essenzielle eingeschränkt wird. Die kleinen Helfer dämmen und filtern nicht nur Kreischen, Klirren oder Schreien – sondern sie ermöglichen es auch, dass Stimmen trotzdem hörbar und das normale miteinander reden möglich bleiben. Unter Bestimmten Voraussetzungen ist es sogar möglich einen Gehörschutz über die gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst zu bekommen.

Langfristig sollten Sie jedoch an der Ursache Ihres Stress arbeiten, statt nur am Symptom.

Therapieverfahren

Fakten über Hypnotherapie

Hypnotherapie zur Behandlung von Krankheiten, zur Prävention, für tiefe Entspannungstrancen oder zur Änderung von Gewohnheiten unterscheidet sich von der Bühnenhypnose, die zur Unterhaltung eingesetzt wird.

Wenn man Hypnose nur aus dem TV oder von einer Bühnenshow kennt, vermittelt es leider ein völlig falsches Bild von dieser Kunst. Man könnte als Klient*In denken man würde vielleicht die Kontrolle über die eigenen Gedanken, die eigenen Emotionen und das eigene Handeln an die Therapeutin abgeben. Dies ist jedoch nur ein Mythos – Gott sei dank. In der Hypnose gibt es keine Gedankenkontrolle und niemand wird Sie zu irgendetwas zwingen können, was Sie nicht wollen. Ihre Therapeutin kann Ihnen hilfreiche Vorschläge machen oder mit Ihnen gemeinsam die Gedanken erforschen, aber Grunde führt die Therapeutin nur durch den Prozess.

Sie können sogar die Kunst der Selbsthypnose erlernen um beispielsweise langfristige Gewohnheiten zu ändern, auch wenn es einiges an Übung bedarf, um effektiv zu sein.

Sie können nicht gegen de eigenen Willen hypnotisiert werden.

Vielleicht glauben Sie, dass Sie sich während der Hypnose in einer Art Schlaf befinden. Das Wort „Hypnose“ leitet sich zwar von dem altgriechischem Wort für Schlaf, nämlich „hypno“ ab und dennoch bleiben Sie bei einer Hypnotherapiesitzung wach.

Hypnose an sich, ist ein ganz natürlicher Geisteszustand, in dem man hoch konzentriert ist ohne sich dessen vielleicht bewusst zu sein. Es ist eine Aufmerksamkeitsfokussierung. Es ist nicht ungewöhnlich, im normalen Alltag zwischendurch in sogenannte Alltagstrancen zu sein. Wenn man zum Beispiel eine Strecke fährt, die man gut kennt, kommt man vielleicht an, ohne bewusst darüber nachzudenken. Oder man kann so sehr in ein Buch vertieft sein, dass man nur noch wahrnimmt was da gerade in der Geschichte passiert, die man liest.

In einigen Kulturen und Religionen werden schon seit Tausenden von Jahren hypnotische oder tranceähnliche Zustände praktiziert, weil sie eine heilende Wirkung haben. Als Form der Hypnotherapie ist die Hypnose in der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken und findet als alternative Therapieform immer mehr Anwendung.