Unter Stress schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin aus. Dies führt dazu, dass das Gehirn unwichtige Reize nicht mehr effektiv ausblendet, sodass Geräusche ungefiltert und lauter wahrgenommen werden. Die erhöhte Lärmempfindlichkeit bei Stress ist ein häufiges Phänomen, da Stress und Geräusche eng miteinander verknüpft sind. Lärm wirkt als Stressor, der den Körper in Alarmbereitschaft versetzt, während umgekehrt ein hohes Stresslevel die Wahrnehmung von Geräuschen intensiviert.
Lärm ab ca. 90 Dezibel, aber auch als störend empfundene leisere Geräusche, aktivieren die Kampf-oder-Flucht-Reaktion des Körpers. Wenn Sie bereits gestresst sind, ist Ihr also Körper bereits in dieser Alarmbereitschaft, was dazu führt, dass Sie auf Lärm reizbarer und empfindlicher reagieren. Diese Reaktion merken Sie selbst auch, was dann schon wieder ein nächster Stressor sein kann. Chronischer Stress kann zu einer sogenannten Hyperakusis führen, bei der normale Alltagsgeräusche als schmerzhaft oder unangenehm laut empfunden werden. Dies ist oft eine Folge der Überreizung des Hörsystems.
Lärmempfindlichkeit ist ein häufiges Symptom von Überlastung und Stressfolgeerkrankungen. Was aber nicht zwangsläufig bedeutet das jeder Mensch, der Lärmempfindlich reagiert automatisch an einer Stressfolgeerkrankung leidet.
Zum Glück gibt es für schnelle Abhilfe zum Beispiel Ohrstöpsel. Die Marke „PureFilters“ wirb z.B. mit perfekten Schutz, ohne dass Ihr Gehör essenzielle eingeschränkt wird. Die kleinen Helfer dämmen und filtern nicht nur Kreischen, Klirren oder Schreien – sondern sie ermöglichen es auch, dass Stimmen trotzdem hörbar und das normale miteinander reden möglich bleiben. Unter Bestimmten Voraussetzungen ist es sogar möglich einen Gehörschutz über die gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst zu bekommen.
Langfristig sollten Sie jedoch an der Ursache Ihres Stress arbeiten, statt nur am Symptom.


