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Traumasensible Begleitung bei emotionalen Belastungen, überwältigenden Erfahrungen und Stressfolgeerkrankungen

Wenn belastende Erfahrungen bis heute spürbar sind

Viele Menschen tragen belastende oder überwältigende Erfahrungen über lange Zeit mit sich, ohne diese zunächst als Trauma einzuordnen.

Manche Betroffene erleben dauerhafte innere Anspannung, Erschöpfung, Angst, Schlafprobleme oder das Gefühl, ständig wachsam sein zu müssen. Andere ziehen sich emotional zurück, fühlen sich schnell überfordert oder haben Schwierigkeiten, sich sicher, verbunden oder stabil zu fühlen.

Traumatische Erfahrungen können das Erleben, das Nervensystem und den Körper oft noch lange nach dem eigentlichen Ereignis beeinflussen.

In meiner Praxis begleite ich Menschen mit traumatischen Belastungen und Stressfolgeerkrankungen in einem geschützten, traumasensiblen Rahmen.

Trauma kann sich unterschiedlich zeigen

Traumafolgen zeigen sich nicht bei jedem Menschen gleich.

Mögliche Folgen können unter anderem sein:

  • innere Unruhe und dauerhafte Anspannung
  • Ängste oder Panikattacken
  • emotionale Überforderung
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung und Rückzug
  • starke Scham- oder Schuldgefühle
  • Konzentrationsprobleme
  • psychosomatische Beschwerden
  • Schwierigkeiten mit Grenzen oder Beziehungen
  • das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen
  • emotionale Taubheit oder Überflutung
  • emotionales essen oder hungern
  • das Gefühl nirgendwo wirklich dazu zu gehören / anders zu sein
  • das Bedürfnis es immer allen Recht zu machen und sich anzupassen / schwere Situationen aushalten zu müssen
  • selbstschädigendes Verhalten
  • immer auf der Flucht zu sein / niemals wirklich anzukommen
  • Angst vor Kontrollverlust / sich Ohnmächtig zu fühlen

Trauma & Nervensystem

Traumatische Erfahrungen wirken häufig nicht nur auf Gedanken und Gefühle, sondern auch auf das Nervensystem und den Körper.

Viele Betroffene erleben einen Zustand dauerhafter Alarmbereitschaft oder haben Schwierigkeiten, sich wirklich sicher und entspannt zu fühlen. Der Körper bleibt dabei oft auch lange nach belastenden Erfahrungen in einem erhöhten Stressmodus.

In meiner therapeutischen Arbeit beziehen wir deshalb nicht nur das Gespräch, sondern auch körperliche und nervensystemische Reaktionen mit ein.

Ein wichtiger Teil der Begleitung besteht darin, Belastungsreaktionen besser zu verstehen, Stabilisierung zu fördern und Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit und Selbstregulation zu entwickeln.

Wie ich Sie unterstütze

In meiner Praxis arbeite ich traumasensibel, integrativ und nervensystemorientiert.

Je nach individueller Situation fließen stabilisierende, ressourcen- und körperorientierte Verfahren unterstützend in die Therapie ein. Dazu gehören unter anderem Elemente aus der modernen Traumatherapie, EMDR, PITT nach Prof. Dr. Luise Reddemann, Bindungsorientierte Traumatherapie nach Michaela Huber, sowie hypnosystemische Ansätze.

Besonders wichtig ist mir dabei, dass therapeutische Prozesse behutsam, transparent und in Ihrem individuellen Tempo gestaltet werden.

Nicht die Konfrontation, sondern zunächst Sicherheit, Stabilisierung und ein geschützter therapeutischer Rahmen stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Schutzmuster verstehen

Viele Schutz- und Überlebensmuster entstehen ursprünglich als sinnvolle Reaktion auf belastende Erfahrungen.

Häufig entwickeln Menschen Strategien wie starkes Funktionieren, hohe Anpassung, Rückzug, Kontrolle oder dauerhafte Wachsamkeit, um mit innerem Stress oder emotionaler Unsicherheit umzugehen.

Diese Muster waren oft wichtig und hilfreich. Gleichzeitig können sie langfristig zu Erschöpfung, innerer Anspannung oder Schwierigkeiten im Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und Grenzen führen.

In der therapeutischen Begleitung geht es daher nicht darum, sich selbst zu „verurteilen“, sondern die eigenen Schutzmechanismen besser zu verstehen und neue innere Sicherheit aufzubauen.

Wenn Sie sich durch belastende Erfahrungen, innere Anspannung oder emotionale Überforderung im Alltag eingeschränkt fühlen, begleite ich Sie gerne in einem geschützten therapeutischen Rahmen.

In einem Erstgespräch schauen wir gemeinsam, welche Form der Unterstützung aktuell sinnvoll und passend für Sie sein kann.

Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, können Sie hier unkompliziert einen Termin buchen.

Sollten vorab Fragen bestehen, können Sie mich gerne per E-Mail oder WhatsApp kontaktieren.